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Danke. Danke für die Geduld, danke für die offenen Ohren UND Arme, danke für die Schulter egal ob zum Anlehnen oder Ausweinen, danke für die lieben Worte JEDEN Tag, danke für das Vertrauen, danke für den Zuspruch, danke für das Lächeln am Morgen und das Lächeln am Abend, danke für den Kampf um mich, danke für das Tränen trocknen, danke für die Zuversicht, danke für das Glücksgefühl, danke fürs Ego pushen, danke fürs Sorgen machen. Danke auf hundert verschiedene Art und Weisen.

Ich glaube verrückt zu sein ist auch die Grundvoraussetzung um verknallt zu sein. Alle Anderen haben doch gar nicht das emotionale Chaos dafür

Heute weniger dezent als offensiv in der Erinnerungskiste gekramt. Verdammt. Es macht sich ein Gefühl aus Nostalgie und Melancholie in mir breit. Wahrscheinlich aber nur Nostalgie, da diese ja quasi per Defintion traurig macht. Aber irgendwie auch glücklich. Denn so gefährlich es ist alles durch die rosarote Vergangenheitsbrille zu begutachten, tut es doch manchmal einfach auch nur gut sich sagen zu können „Man war das schön damals. Wie gut es mir/uns ging“. Da macht es auch nichts das hier und da der Lack bröckelt und man nur ein wenig an der Oberfläche kratzen müsste um festzustellen, dass nicht alles immer so dufte, knorke und unverwüstlich super war wie wir oder besser ich das gerne hätte. Dennoch ist es leichter sich in die Vergangenheit zu flüchten, denn die Zukunft ist so wage und unvorhersehrbar. Spannend und aufregend ja, komm ich jetzt in ein Alter indem das nicht mehr die Hauptsache ist? Kinders das kanns doch nicht sein. Also Erinnerungskiste zur Seite gepackt und endlich mal wieder was erlebt. Mutti sein werd ich ja noch ewig. Da kann ein bisschen jung sein zur Abwechslung ja auch nicht schaden.

Meine beste Schwester ist gerade über den Wolken und noch dazu überm großen Teich. Jedenfalls wollte ich ihr hier auch nochmal ganz viel Spaß und tolle Eindrücke wünschen. Hab mir ein Foto vom Stern von Audrey Hepburn vom Walk of Fame gewünscht und ihr im Gegenzug den wohl tollste und besten Soundtrack der jemals für einen Roadtrip zusammen gestellt würde, mitgegeben. Das wär aufgrund meiner Verpeiltheit fast schiefgegangen aber hat zum Glück alles noch geklappt. Mal sehen wie braungebrandt und vom Amerikafieberinfiziert sie zurückkommt. Ich wär so gern mitgeflogen. Aber das dauert jetzt erstmal noch bis ich Kind und Kegel schnappen und die Welt unsicher machen kann. Kommt Zeit kommt neues Reisefieber oder so. Jedenfalls:

Pass auf dich auf mein Kürbis!! Ich vermiss dich jetzt schon.

Frage des Tages: Fruchtbarkeitsbonus ja oder nein? Steckt wirklich noch so viel Neanderthaler in uns?

Gestern wurde mir gesagt, dass ich für das Drama in meinem Leben geliebt werde. Na bitte. Da haben wirs doch, Drama on Baby oder so ähnlich. Jedenfalls steht hier schon wieder kein Stein mehr auf dem Anderen und sowieso bleibt kein Auge trocken. Dafür bin ich aber trotzdem noch erschreckend fröhlich und optimistisch. Hat ja immer irgendwie geklappt mich kleine Göre durch den Dschungel da draußen zu schlagen. Warum sollte das nun nicht mehr gehen? Eben drum. Packen wirs.

Ich bin ein ängstlicher Mensch. Nicht unerschrocken oder sonderlich mutig. Sondern ängstlich. In den meisten Situationen die mir zwilichtig erscheinen nehme ich den erstbesten Weg um Diese zum umgehen. Als junges Ding von 14 oder 15 Jahren bin ich gerne mal mit meine „Clique“ (ich hasse dieses Wort) in irgendwelche Abrisshäuser eingestiegen um dort über freihängende Balken zu geklettert, aber das war nicht mutig, sondern eher nur der Sache dienlich nicht als Angsthase oder feige Pflaume ausgeschlossen zu werden. Aber Zeiten ändern sich und wenn man selbstbestimmter wird, kann man solche Vorkommnisse ja auch leicht umgehen. Die Leute die in meinem Alter noch auf solche schwachsinnigen Ideen kommen, tun dies ja meist um Häuser zu besetzen oder einfach einen trockenen Ort zum Schlafen zu haben (in dem Fall ist die Idee gar nicht mal so schwachsinnig).

Seit ich eine Mama bin drehen sich meine Ängste jedoch um ganz andere Dinge. Ob die Raumtemperatur für die Nacht angemessen ist, ob er nicht zu warm oder zu kalt angezogen ist oder ob der Fleck am Auge nicht auch irgendeine gefährliche Krankheit sein kann. Ich habe eine Beschützermacke kombiniert mit Kontrollwahn und dem Angsthasensyndrom. Ich befürchte das wird meinen Sohn und mein Umfeld in nicht allzulanger Zeit in den Wahnsinn treiben. Aber wie baut man soetwas ab? Wie lernt man die Zügel etwas lockerer zu lassen? Kann man seine Ängste einfach ignorieren? Und nicht das man mich falsch versteht, ich renne hier keineswegs den ganzen Tag mit einer Flasche Flächendesinfektion durch die Wohnung und jage jede noch so kleine Staubflocke. Es ist eher die Angst vor den Dingen die man nicht kommen sieht. Da hilft es wohl nur das ganze etwas zu relativieren und sich zu sagen, dass man wohl einfach nur eine Löwenmama ist die sich um ihren Nachwuchs sorgt. Was ja nun auch nicht der schlechteste Charakterzug ist.

weiß ich immer was ich antworten werde wenn mich jemand nach dem schönsten Tag in meinem Leben fragt.

Wir ziehen die Zeit . . .

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